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Ratgeber Brustkrebs

Informationen für Betroffene und Angehörige

Brustkrebs

Brustkrebs, die Krebsart, an der Frauen in Deutschland am häufigsten erkranken, kommt zwar als Neuerkrankung heute häufiger vor als noch vor einigen Jahren, es gibt aber immer bessere Behandlungsmethoden. Die Erkrankung trifft seltener Frauen unter 40 Jahren und häufiger über 40- oder 50-Jährige. Heilungschancen und Behandlungsmethoden sind von der Art und dem jeweiligen Stadium des Brustkrebses abhängig.

Die Krebsart, welche die – meist – weibliche Brust betrifft (auch Männer können an Brustkrebs erkranken), ist im Drüsen- oder Bindegewebe der Brust zu lokalisieren und kann sich bei ausbleibender Behandlung oder zu später Diagnose u. a. auch auf die Lymphknoten ausbreiten. Bei Tumoren ist die Vermehrung der Zellen unkontrolliert und der Tumor kann u. U. in das angrenzende Gewebe eindringen, Zellen in die Lymphgefäße oder in die Blutbahn absiedeln und in anderen Körperregionen Tochtergeschwulste bilden.

Einen Tumor bezeichnet man in der Fachsprache als malignen Tumor, wenn eine Bösartigkeit vorliegt und als benigne, wenn dies nicht der Fall ist. Tumoren können entstehen, wenn im Gewebe oder einem Organ die Teilung der Zellen nicht kontrolliert abläuft. Einen malignen Tumor im Brustbereich nennt man Mammakarzinom. Die Gemeinsamkeit aller malignen, also bösartigen Tumoren ist es, dass sich die Zellen unkontrolliert vermehren können. Die Streuung eines Tumors, die sog. Metastasenbildung, gefährdet weitere Teile des Körpers.

Der am häufigsten mit bösartigen Tumoren befallene Bereich der weiblichen Brust ist der obere äußere Teil. Dort befinden sich die größten Anteile der Brustdrüsen. Bis zu 95 % der Mammakarzinome befinden sich in den Milchgängen; die Drüsenläppchen sind zu ca. 5 % von Mammakarzinomen betroffen.

Informationen zu Perücken bei Chemotherapie

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Brustkrebs: News von Curado.de

  • Hirnmetastasen bei Brustkrebs 31.08.2010
    Im fortgeschrittenen Stadium einer Brustkrebserkrankung bilden sich häufig Metastasen im Gehirn. Ziel der Behandlung ist es dann, die Beschwerden der Betroffenen zu lindern und ihre Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern. Die Strahlentherapie leistet hier einen wichtigen Beitrag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in einer aktuellen Handlungsleitlinie hin.